Da uns 2011 einen sehr frühen Start in ein sonniges Frühjahr geschenkt hatte, waren die Paarungsrituale schon viel früher zu beobachten und die ersten weiblichen Landschildkröten, hatten ihr erstes Gelege der Saison schon im April abgelegt, was eigentlich eher untypisch im Jahresverlauf war, da bei unserem

mitteleuropäischen Wetter meist die Kraft der Sonne

ein wenig zu wünschen übrig läßt. 

Bislang hatten wir im Frühling ein bis zwei Gelege der Muttertiere, 2011 hatte eines der Weibchen schon ihr drittes Gelege abgelegt obwohl noch nicht mal Sommer war ;-)

Wir brüteten nur ausgewählte Gelege aus, da wir von Anfang an eine begrenzte Anzahl von Jungtieren aufziehen wollten, um diesen auch komplett gerecht zu werden.

Bis die Schildkrötenbabies zur Abgabe bereit waren, hatte ich viel Arbeit!!

Ich bot ihnen nahezu optimale Bedingungen, sie bekamen eine ausgewogene Ernährung und vor allem hatten sie immer einen ausreichend, temperierten warmen Sommer erhalten, egal wie kalt es außerhalb des Frühbeet's war.

So gehalten machte uns die kleinen Panzertierchen

sehr viel Freude und so können sie gesund und munter

viele Jahrzehnte seinen Besitzer erfreuen.

 

 

Nach der Eiablage im frühen Frühjahr, begann für uns eine aufregende Zeit des Wartens.

Denn, die Landschildkröteneier, die wir gezielt zur Bebrütung ausgewählt hatten , würden zwischen 50-80 Tage Zeit benötigen, bis endlich so ein kleiner Zwerg schlüpft.

Dies gleicht dann doch immer wieder einem Wunder,

wenn so ein komplett kleines Landschildkrötenbaby das Ei verlässt

Ab diesem Zeitpunkt sind sie sich komplett alleine überlassen, da das Muttertier keine Brutpflege ausübt

Na ja ein bisschen Unterstützung bekommen sie ja nun durch mich ;-)